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Arbeitshypothesen


Das funktionale Assessment endet mit einer funktionalen Problemanalyse und der Hypothesenbildung. Diese Hypothesen bilden die Grundlagen für eine pädagogische Konzeption. Funktional werden die Hypothesen genannt, weil sie zu erfassen versuchen welche subjektive Bedeutung das beklagte (herausfordernde) Verhalten für den Einzelnen hat. Analog zum funktionalen Assessment werden zwei Formen unterschieden:

Spezifische Annahmen fokussieren die Problemsituation auf der Grundlage der S-A-B-C-Faktoren. Sie beziehen sich auf die lerntheoretischen Annahmen des Konzeptes und dienen der Entwicklung passgenauer Interventionen für die konkrete Situation.

Globale Annahmen erfassen die weiteren Einflüsse auf das herausfordernde Verhalten (z. B. Systemzwänge, fehlende Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten im Rahmen des alltäglichen Lebens), um zu einem umfassenderen Verständnis der Problemsituation zu gelangen. Darüber hinaus sollen globale Arbeitshypothesen über individuelle und soziale Ressourcen, Stärken, Lebensziele oder Präferenzen, also möglichst den „ganzen Menschen” in den Blick nehmen.



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